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Unsere Sponsoren für´s Treffen:

Der TL1000-Spezialist

 



TL 1000 S

August 1996
So könnte der neue V2-Hammer mit 115 PS werden:

September 1996
Vorstellung TL1000S
Schmal, schlank, leicht, bärenstark und kostengünstig soll die Suzuki TL 1000 S die zweizylindrige Konkurrenz von Moto Guzzi, Ducati, Honda und Yamaha das Fürchten lehren. Die erste Suzuki mit serienmäßig elektronisch gesteuerter Einspritzanlage.

Dezember 1996
1. Fahrbericht von Motorrad
Upside-down-Gabel: Zwar voll einstellbar, kämpft sie mit einer zu hohen Losbrechkraft der 43 mm starken
Gleitrohre. Die Folge ist ein schlechteres Ansprechverhalten bei kleinen, kurzen Bodenwellen. Der neuartige Drehflügeldämpfer wird durch die Abwärme des dicht darunter liegenden Krümmers so heiß, daß die Dämpfung spürbar nachläßt. In diesem Zustand dämpfte die härteste Stufe gerade noch ausreichend.

Februar 1997
1. Test von Motorrad
Bei konstant 100 km/h schüttet sich der Einspritzer 6,4 Liter Normalbenzin zwischen die 52er Drosselklappen, und auch die Verbrauchswerte von Landstraße und Autobahn sind alles andere als Hitverdächtig. Bei Km Stand 1025 lief die TL ruckelnd, mit leichten Aussetzern und plötzlich absterbendem Motor bei Standgas. Diagnose: Kontaktschwierigkeiten an der Steckverbindung eines Sensors an der Nockenwelle. Flickstellen und Querrillen veranlassen die Suzuki mit dem Lenker zu schlagen.

März 1997
Zweizylinder-Vergleichstest
Feuer, überall Feuer: Sie brennt davon, diese Suzuki, als sei sie vom Teufel besessen. Der speziell für die TL entwickelte Metzler ME Z1 ist Weltmeister im Eiertanz. 2. Platz hinter Honda VTR. Locker von der Hand geht bei der TL 1000 eigentlich gar nichts. Außer eben Gas geben.

April 1997
Schwierigkeiten mit der Suzuki TL 1000 S
Einige Besitzer der TL1000S klagen über einen unrunden Motorlauf und abrupte Motoraussetzer im Drehzahlbereich unter 3000/min. Suzuki hat darauf reagiert und Anfang April eine Anleitung an alle Vertragshändler versandt, in der die exakte Einstellung der empfindlichen Einspritzmotoren genauestens erläutert wird. Nach dieser Behandlung sollen die Zweizylinder anstandslos laufen. Bei der Motorrad-Dauertestmaschine hat`s doch nichts gebracht.

Mai 1997
Vergleichstest gegen Triumph Daytona T 595
Eine TL 1000 fährt man nicht einfach mal so, man muß sie zureiten. Jeden Moment der Unaufmerksamkeit nutzt sie sofort, um bedrohlich mit dem Lenker zu zucken. 128 PS stemmte die getestete TL. 2. Platz hinter T 595

Juni 1997
Rückrufaktion
5. Juni 1997 nach Pressekonferenz: Auslieferungsstop für Neumaschinen wird verhängt! Bundesweit 1500 verkaufte TL 1000 S werden in die Werkstatt zurückgerufen wegen eklatanter Fahrwerksmängel. Ein Lenkungsdämpfer wird montiert um das Problem aus der Welt zu schaffen. Erste bekannte Fälle mit Benzin im Öl!

Nachdem der Motor oft geruckelt hat und ich ihn zweimal einstellen lassen habe, spendiert der Händler nun eine neue Zündbox mit der dann alle Probleme beseitigt sein sollten. Ich habe bereits den zweiten Metzler dauf, will aber wenn dieser abgefahren ist auf Bridgestone BT56 umsteigen, da ich schon von vielen anderen TL-Fahrern gehört habe das dieser viel besser sein soll. Die Zug- und Druckstufe habe ich fast ganz auf gedreht! Die Federvorspannung auf den fünften Ring eingestell. Gleich viel besser!

Die Probleme mit der Ölvermehrung ( oder Öl im Luftfilter und dann blauer Qualm )hören auf, sobald neue Kolbenringe eingebaut sind.

Juli 1997
Das Kühlwasserthermostat ist angeblich bei 65 Grad Celsius bereits ganz geöffnet (das bringt bekanntlich etwas mehr Leistung, wenn man den Motor extrem kalt fährt - mehr Sauerstoff weil kältere Luft...). Dadurch kondensiert aber viel Sprit an den Zylinderwänden. Das hat zur Folge, dass das Gemisch sehr fett sein muss, damit es noch zündet. Daraus ergibts sich der hohe Verbrauch und auch die Möglichkeit, dass unverbrannter Sprit an den Kolbenringen vorbei ins Öl gelangt.

Zusätzlich habe ich das 65-Grad Thermostat von der RG 500 verbaut, wodurch eine annähernd normale Öltemperatur erreicht wird: jetzt knapp 80 Grad nach ca. 15 km Fahrt (vorher nur etwa 65 Grad Öl mit dem Original 50-Grad Thermostat, auch bei Volldampf). Ich werde auch noch ein heißeres Thermostat ausprobieren, um auf erwünschte 90-100 Grad Öl zu kommen. Probleme mit Öl im Luftfilter oder Sprit im Öl hatte ich übrigens nicht.

September 1997
Das pinkfarbene Kabel gibt über Wiederstände geschaltet, im Gangsensor verschiedene Signale an die ECU. Im zweiten und dritten Gang wird das Zünd- Einspritzkennfeld verändert um den Geräuschbestimmungen gerecht zu werden. Im sechsten Gang wird das Gemisch fetter gemacht, wegen SRAD-System (Fahrtwindaufladung. Wenn dieses Kabel gekappt wird nimmt die ECU einen gespeicherten Wert, der sechste Gang wird angenommen also fetteres Gemisch. Wenn aber Kabel 18 (schwarz/braun am kleinen Stecker) gekappt ist, wird die Geräuschbremse nicht aktiv. Bericht von B.Köhler - Suzuki Deutschland

Oktober 1997
Rückrufaktion
Das Steuergerät für Zündung und Einspritzung sowie der Thermostat wird kostenlos ausgetauscht. Als Entschädigung für die Umstände wird jedem TL-Besitzer eine kostenlose Inspektion spendiert. Die Maßnahme zeigt tatsächlich Wirkung, der Spritverbrauch geht um bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer zurück, und die besorgnisserregende Ölverdünnung pendelt sich
langsam auf ein gerade noch erträgliches Maß ein. Zeitgleich mit dem Rückruf flattert den TL-Besitzern ein Gutschein für eine
kostenlose Inspektion ins Haus!

--> Händlerschreiben von Suzuki Motor GmbH!

September 1998
Langstreckentest von Motorrad
Suzuki nimmt Stellung...

...zu der ständig rutschenden, dreimal ausgetauschten Kupplung
Sollten solche Probleme bei Kundenfahrzeugen auftreten, so kann ein modifizierter Kupplungsset mit der ET-Nr. 21440-02F00 verwendet werden.

...zu dem ständigen Patschen und schlagartigen Absterben des Motors
In der Regel sind solche Symptome behoben, wenn das Ventilspiel exakt eingestellt ist und die Einspritzanlage danach synchronisiert wurde.

TL 1000 R

Mai 1998
Erster Test:
Drehflügeldämpfer: leichtes Einstellen, aber schlechte Wirkung.
Kaum zu glauben: Die neue R wiegt 15 Kilogramm mehr als die S.
Stabilbauschwinge: Trotzdem zeigt die R Fahrwerksschwächen.

Oktober 1998
Vergleichstest Zweizylinder:
Aprillia RSV mille
Ducati 916 Biposto
Suzuki TL1000R

TL1000R 2.Platz Straße
Eigentlich trägt die Suzuki das falsche Gewand. Etwas weniger Kriegsbemalung, ein hoher Lenker, und fertig wäre der komfortable, drehmomentstarke Landstraßenfeger. Leider stört schon im Alltagsbetrieb die mangelnde Fahrstabilität.
TL1000R 3.Platz Rennstrecke
Eigentlich hat sie beste Voraussetzungen: einen mega-potenten Motor, knackige Bremsen, ein steifes Fahrwerk - und alles umsonst bei dieser unausgereiften Hinterradfederung. Schade eigentlich.